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Kürbis: dekorativ und gesund

Eine sehr angenehme Begleiterscheinung des Herbstes ist der Kürbis. Entlang der Bergstraße gibt es zahlreiche Kürbisfelder. Dort legen in diesen Herbstwochen die Kürbisse noch einmal richtig zu.

Die einen lieben es, mit den teilweise fantasievoll aussehenden Pflanzen die Wohnung oder das Haus zu dekorieren. Hierzulande findet man immer mehr gruselig leuchtende Exemplare in Gärten und vor den Haustüren als Einstimmung auf Halloween.

Doch am beliebtesten ist der Kürbis auf dem Teller (die essbaren versteht sich – mehr dazu siehe unsere Warenkunde). Und das Fruchtgemüse ist bei Groß und Klein beliebt – für viele Babys ist der Kürbis sogar die erste Nahrung nach der Milch.

So lecker, so gesund – mit Kürbis macht man alles richtig

Kein Wunder: Der Kürbis ist sehr gesund. Und das für Jung und Alt. Er enthält reichlich pflanzliche Farbstoffe, die sogenannten Carotinoide. Das Beta-Carotin wirkt einerseits als Vorstufe von Vitamin A, das unentbehrlich für gutes Sehen und wichtig für die Gesundheit der Haut und Schleimhäute ist. Andererseits sind die Carotinoide wichtige Schutzstoffe, die als Antioxidantien unsere Zellen vor den Angriffen sogenannter freier Radikale schützen. Sie stärken die Abwehrkräfte und können möglicherweise sogar Krebs vorbeugen. Carotinoide können nur zusammen mit Fett vom Körper aufgenommen werden. In der Regel ist das kein Problem, weil in fast jeder Mahlzeit ein wenig Fett enthalten ist. Wenn Sie Kürbis als leckere Rohkost essen, können ein cremiger Dip oder ein Brot mit Butter, Margarine oder Käse das nötige Fett liefern.

Das Fruchtfleisch von Kürbissen enthält zudem Kalium und Vitamin C. Kalium reguliert den Wasserhaushalt unseres Körpers und ist für die Übertragung von Nerven- und Muskelreizen wichtig. Vitamin C aktiviert unser Immunsystem, dient als Zellschutz und sorgt für ein straffes Bindegewebe. 

Roh, gekocht, süß oder deftig – der Kürbis das kulinarische Allroundtalent

Schön, dass der Kürbis so gesund ist. Aber das Beste ist, dass er dazu auch noch richtig gut schmeckt. Kürbis kann man kalt, warm, süß, herzhaft, gekocht und roh essen. Der Klassiker ist die Kürbissuppe, gefolgt von Kürbisrisotto und Kürbisspaghetti und das schon erwähnte Kürbispüree.

Auch als Ofengemüse lässt sich der Kürbis super zubereiten, als Rohkostsalat bringt er Farbe ins Spiel. Kürbis als Cupcakes, Muffins und Kuchen ist als süße Variante ebenso lecker wie als Kürbis-Mousse und Marmelade.

Kürbis auf einem Baumstamm
Oktober ist Kürbiszeit

Das ist ein reifer Kürbis

Der Kürbis erlebte in den vergangenen Jahrzehnten wahrlich einen Boom. Früher wurde der Kürbis eher in den Küchen der ärmeren Familien gekocht, heute wird er in Sterne-Restaurants zum Beispiel mit Trüffel oder feinstem Fisch angeboten.

Beim Kürbiskauf sollte man darauf achten, dass der Kürbis hohl klingt, wenn man darauf klopft. Auch ein leichtes Nachgeben der Schale bei Druck deutet auf ein reifes und köstliches Exemplar hin.

Im Keller oder an anderen kühleren Orten bleibt der Kürbis sogar bis zu einigen Monaten gut, angeschnittene Kürbisse sollten innerhalb von wenigen Tagen verbraucht werden. Kürbis kann übrigens auch geschnitten eingefroren werden.

Das sind beliebte Kürbissorten

Auf den Teller oder als Deko vor die Tür? Den Hinweis „Zierkürbis“ sollte man als Kunde auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen. Denn nicht jede Sorte dieses Fruchtgemüses ist essbar. Zierkürbisse enthalten Bitterstoffe, sogenannte Cucurbitacine. Schon in kleine Mengen können diese Stoffe Übelkeit, Erbrechen und weitere Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Also – Kochlöffel weg!

Zum Glück ist die Auswahl an essbaren Sorten unter 800 Kürbisvarianten aber groß genug. Hier sind ein paar der beliebtesten Speisekürbisse. Guten Appetit!

  • Butternut: Er ist blass-orange und sieht aus wie eine überdimensional große Birne. Geeignet für Suppe, Salat und vieles mehr. Schale bitte entfernen.
  • Spaghettikürbis: Lang und hellgelbe Schale, das Fruchtfleisch erinnert an Spaghetti. Nach dem Kochen (Löcher in die Schale stechen und garen) zerteilt man dieses mit der Gabel und hat die fruchtige Spaghetti-Variante.
  • Hokkaido: Das Sinnbild des Kürbis – rund und knallorange. Er stammt von der gleichnamigen japanischen Insel und ist hierzulande seit gut 30 Jahren heimisch. Sein Pluspunkt – die Schale ist essbar!
  • Bischofsmütze: Die Form macht’s. Unten rund und flach, oben mit einer kleinen Mütze. Farbe: orange mit grün-gelben Musterungen. Schale bitte entfernen! Perfekt auch als Zierkürbis.
  • Muskatkürbis: Gehört zu den größeren Sorten, mit gerippter Schale. Schmeckt nach Muskat und ist auch zum Rohverzehr geeignet. Schale entfernen.

MC/nl

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