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Heilpraxis Kreavital: Den Körper stärken, den Stress bewältigen

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Bernd Göler von Ravensburg sitzt in seinen ebenso geschmackvoll wie funktional eingerichteten Räumen in der Heppenheimer Siegfriedstraße. Seit wenigen Wochen ist er dort mit seiner Heilpraxis Kreavital ansässig. Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und die Stärkung des Immunsystems durch ganzheitliche Konzepte: Das sind seine Ansätze. Ebenso bietet er Hilfe bei Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe an und unterstützt Krebspatienten mit Misteltherapie. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärt er, was dahinter steckt und beschreibt seinen persönlichen Weg bis zur Praxiseröffnung in Heppenheim.

Herr Göler von Ravensburg, Sie haben vor der Eröffnung Ihrer Heilpraxis viele Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet. Sind Sie ein klassischer „Quereinsteiger“?

Göler von Ravensburg: Ja und nein. Ich bin nicht fachfremd, bin aber mit immerhin 30 Jahren Abstand zu meinem Medizinstudium in Heidelberg jetzt in diesen Bereich wieder eingestiegen. Ich hatte damals sechs Semester Medizin studiert und habe dann zu BWL gewechselt. Es folgten 25 Jahre in der Kraftwerksbranche, wo ich als Personalleiter mehr Leute entlassen musste als ich einstellen konnte. Das war über Jahre hinweg sehr belastend. Und: Die Medizin hat mich nie losgelassen. Ich habe mich in diesem Bereich etwa durch Lesen entsprechender Literatur immer auf dem Laufenden gehalten.

Der Umstieg war also ein schleichender Prozess?

Mehr oder weniger. Ich hatte selbst einen Burnout und musste mich in Behandlung begeben. Diese Zeit habe ich genutzt, um mich neu zu orientieren. Es war einfach auch eine Frage der Leidenschaft. Die Medizin und die Liebe zur Natur und ihren Heilmitteln haben mich schon immer begeistert. Ein ehemaliger Kollege hat zu mir gesagt: „Du hast dein Schicksal und deine Berufung zum Beruf gemacht.“ Das trifft es ganz gut.

Was unterscheidet Ihre Ansätze von der klassischen Schulmedizin?

Beides hat seine Berechtigung. Ich kann meine naturheilkundliche Arbeit mit der Schulmedizin sehr gut verbinden. Der Unterschied ist: Schulmedizin legt den Fokus eher darauf, was Menschen krank macht. Mein Ansatz ist: Was hilft uns, gesund zu sein beziehungsweise zu werden und zu bleiben. Es ist ein langfristig gedachtes Konzept.

Man muss also nicht erst krank sein, um zu Ihnen zu kommen.

Wer beispielsweise sein Immunsystem stärken will, um gut durch den Winter zu kommen, für den kann ich hier etwas tun. Aber auch immer dann, wenn jemand als austherapiert gilt oder wenn schulmedizinische Präparate nicht oder nicht mehr helfen, dann sollte man unbedingt einen Heilpraktiker aufsuchen.

Heilpraktiker haben nicht selten mit einem etwas zweifelhaften Ruf zu kämpfen?

Das ist leider so, und das ärgert mich. Auch hier gibt es natürlich „schwarze Schafe“ wie in anderen Branchen auch. Die Ausbildung ist nicht einheitlich geregelt. Man sollte sich also vorher gut informieren. Es gehört in meinen Augen die Ausbildung an einer guten Heilpraktikerschule zwingend dazu, aber Heilpraktiker wird man nicht nur auf dem Papier mit der bestandenen – anspruchsvollen – amtsärztlichen Prüfung. Diesen Beruf muss man leben und verkörpern. Jeder sollte sich vor einer Behandlung ein Bild von seinem Heilpraktiker machen und schauen, ob es passt. Das orientierende Erstgespräch ist bei mir immer kostenlos.

Ihr Gruppenzimmer ist gerade bestuhlt. Die Vorbereitungen für einen Vortrag laufen. Um was geht es da?

Ich bin Fachberater für Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe, und der Vortrag heißt „Verstehen Sie Stress?!“. Alle Menschen haben Stress, viele wissen aber nicht, dass Stress auch unser Gehirn beeinflussen kann. Lernen, Erinnerungen, Gedächtnis: Das alles kann unter chronischem Stress eingeschränkt sein. Ich zeige auf, was gegen Stress getan werden kann. Autogenes Training beispielsweise ist eine anerkannte und hilfreiche Methode, die ich in meiner Praxis anbiete. Diese – kostenlosen – Vorträge eignen sich für viele Zielgruppen, etwa für Schulen, Vereine oder Firmen. Man kann hier gerne auf mich zukommen. Für den Kurs Autogenes Training kann man sich noch anmelden. Ab dem 5. Oktober geht es los, über jeweils acht Wochen. Die Kurse laufen dienstags vormittags und donnerstags abends.

Wie würden Sie die Inhalte Ihres naturheilkundlichen Angebots kurz beschreiben?

Da ist zum einen die Therapie chronischer Krankheiten, beispielsweise des Herz-Kreislaufsystems und die begleitende, unterstützende Behandlung von Krebspatienten mit beispielsweise Misteltherapie. Die Wirkungsweise der Misteltherapie ist sehr gut belegt, es geht auf jeden Fall darum, eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Bei akutem Handlungsbedarf wende ich gerne die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie an. Langfristig sollte man hier multifaktoriell handeln und mehrere Aspekte wie Ernährung, Bewegung, Nahrungsergänzung etc. in Angriff nehmen. Grundsätzlich kann ich ein breites Spektrum an naturheilkundlichen Therapien anbieten.

Mehr Info:
Kreavital
Siegfriedstraße 9a
64646 Heppenheim
06252/5929235
info@heilpraxis-kreavital.de
www.heilpraxis-kreavital.de
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