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Geschenke bitte umtauschen – aber wie?

Nicht immer trifft das Geschenk den Geschmack des Beschenkten. Umtausch ist angesagt. Doch was ist zu beachten?

Es gibt viele Ansichten, was beim Umtausch gilt. Doch vieles stimmt einfach nicht. In diesen Zeiten geht coronabedingt noch mehr online über die Warentheke. Der Vorteil: Hier ist der Umtausch unkomplizierter. 

Dieser ist im stationären Handel nicht ganz so einfach, wie viele denken. Denn wenn der Grund für den Umtausch das Nicht-Gefallen oder zum Beispiel die falsche Größe ist, besteht kein grundsätzliches Recht auf einen Umtausch oder eine Rückgabe. Also: Wenn die Ware nicht gefällt, aber ohne Mängel ist, muss der Verkäufer die Ware rechtlich nicht zurücknehmen. Tut er es doch, macht er es aus Kulanz dem Kunden gegenüber.

Meist stehen auf dem Kassenzettel die genauen Rückgabebedingungen: wann und wie der Käufer die Ware wieder zurückgeben kann. Der Verkäufer entscheidet, ob er für die Retoure-Ware das Geld zurückgibt, einen Gutschein ausstellt oder nur gegen andere Ware umtauscht.

Retoure ist beim Online-Shopping einfacher

Online-Shopper können, bis auf ein paar Ausnahmen, innerhalb von 14 Tagen die Ware, die nicht gefällt, zurückgeben. Dazu müssen sie auch keinerlei Gründe angeben, nur die Widerrufserklärung ist abzugeben. Und ist die Ware wieder auf dem Weg zum Verkäufer, muss dieser wiederum innerhalb von 14 Tagen das Geld zurücküberweisen. Ausgenommen von diesem einfachen Retoure-Verfahren sind Dinge, die zum Beispiel maßangefertigt oder personalisiert wurden. Auch bestimmte Hygieneartikel, frische Lebensmittel und auch CDs und DVDs, bei denen die Versiegelung geöffnet wurden, sind vom Rückversand ausgeschlossen. Wer bei einem privaten Verkäufer kauft, für den gelten die üblichen Widerrufrechte nicht. Der private Anbieter muss die Ware nicht zurücknehmen.

Wichtig zu beachten: In den Geschäftsbedingungen für den jeweiligen Online-Handel ist genau geklärt, wer unter welchen Bedingungen die Kosten für den Rückversand übernimmt, heißt es bei der Verbraucherzentrale.

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Gutscheine im Corona-Jahr

Hier ist der Umtausch in der Regel klar festgelegt: Gutscheine können nicht umgetauscht oder ausgezahlt werden. Wie lange ein Gutschein gültig ist, sollte am besten auf dem Gutschein vermerkt sein. Steht kein Gültigkeitsdatum darauf, sind Gutscheine im Allgemeinen drei Jahre gültig.

Wie die Verbraucherzentrale erklärt, haben auch in Zeiten von Corona Gutscheine eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Kann der Gutschein aufgrund von Lockdown und Geschäftsschließung nicht pünktlich eingelöst werden, verlängert sich die Frist.

Schwierig wird es bei Geschäften, die Insolvenz anmelden – hier kann der Gutscheininhaber nicht immer eine Einlösung oder Ersatz für den Gutschein erwarten.

Quelle: mit Material von Verbraucherzentrale

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