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Der Energiespar-Tag: Tricks und Tipps für zuhause

Am 5.3. ist der Internationale Energiespar-Tag. Doch auch abseits von besonderen Aktionstagen ist ein Blick auf die persönliche Energie-Spar-Bilanz sinnvoll. Wie Sie im eigenen Zuhause Energie sparen können.

Es sind oft ganz kleine Dinge, die schon eine große Wirkung haben. So ist es auch mit dem Energiesparen. Mit ein paar Tricks sparen Sie Geld und Energie – eine win-win-Situation. Besonders im eigenen Zuhause kann jeder mithelfen, Ressourcen zu schonen.

Im Wohnzimmer Energie sparen

Ostern steht vor der Tür und mit dem Fest ein neues TV-Gerät? Dann achten Sie schon beim Kauf auf die Effizienz des Fernsehers. Seit März gibt es neue Energielabel für Geräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen und eben auch Fernseher. Mit den neuen Labels lässt sich der tatsächliche Stromverbrauch besser einschätzen.

Ob neu gekauftes Gerät oder noch der alte Fernseher – wenn niemand TV schaut, schalten Sie den Fernseher komplett aus und lassen Sie ihn nicht im Standby-Modus. Das gilt auch für andere Multimedia-Geräte. Und nicht genutzte Ladegeräte sollten nicht an der Steckdose hängen (gilt übrigens auch für die elektrische Zahnbürste). Hilfreich sind Steckdosenleisten, an denen mehrere Geräte hängen. Auf Knopfdruck wird hier Strom gespart. Ihr Geldbeutel und die Umwelt danken es Ihnen.

Auch in der Küche geht es energieschonender

Klar, der Kühlschrank ist ein großer Stromverbraucher, aber ohne geht es eben nicht. Ein gutes, effizientes Gerät ist hier schon viel wert. Und auch im täglichen Gebrauch lassen sich Energiespartricks anwenden. Lassen Sie die Türen des Kühlschrankes nie länger als nötig offenstehen. Warme Speisen sollten erst abgekühlt in den Kühlschrank. Zum einen wird so die Temperatur im Kühlschrank konstant gehalten und zum anderen wird die Kühlkette empfindlicher Lebensmittel nicht unterbrochen. Auch die Temperatur im Kühlgerät ist entscheidend. 7 Grad Celsius sind im Normalfall ausreichend.

Stichwort Restwärme. Manch einer hat damit schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Denn die Temperatur im Ofen und auf der Herdplatte ist oft noch zehn Minuten nach dem Ausschalten heiß genug, damit die Speisen gut werden. Deshalb – ruhig mal früher den Herd ausstellen.

Deckel drauf, Energie rein

Und für den Kochtopf gilt: Deckel drauf, das spart ein Drittel der Energie! Stellen Sie den Topf immer auf die passende Platte, alles andere ist Energieverschwendung. Für heißes Wasser ist der Wasserkocher in vielen Fällen die energieschonendere Wahl. Wer oft den Ofen nutzt: Umluft spart 15 Prozent Energie im Vergleich zur Einstellung Unter/Oberhitze.

Die sparsame Spülmaschine ist generell wassersparender als das Spülen mit der Hand. Um noch effizienter zu sein, sollte die Maschine erst laufen, wenn sie möglichst voll ist. Und das Sparprogramm (nicht Kurzprogramm!) ist bei normaler Verschmutzung eine gute Wahl. Vorspülen ist nicht notwendig, hartnäckige Speisereste kann man vorher entfernen.

In der Waschküche auf Energiesparkurs

Auch die Waschmaschine hat Spar-oder Ökoprogramme und sollte gut gefüllt sein. Und nur wenige Textilien müssen noch bei 60 beziehungsweise 90 Grad gewaschen werden. Im Schnitt reichen 30 Grad für die bunte Schmutzwäsche völlig aus, weiße Kleidung und Stoffe sollten bei 40 Grad wieder sauber werden.

Wer viel waschen muss, der hat auch meist einen Trockner. Im Sommer kann man dem Gerät aber ruhig mal eine Pause gönnen und die Wäsche wenn möglich auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse lufttrocknen lassen. Wenn der Trockner doch unersetzbar ist, sollte die Wäsche in der Waschmaschine bereits geschleudert werden.

Das Bügeleisen verbraucht ebenfalls Energie. Daher wäre es gut, sich zu überlegen, was unbedingt faltenfrei sein muss.

Auf die Beleuchtung kommt es an

Raus mit den Glüh- und Halogenlampen und die LED rein. So lautet die Devise, um bei Licht im Haus Strom zu sparen. Eine helle Wohnung ist natürlich freundlich, aber in gerade ungenutzten Räumen spart die Dunkelheit Geld und Energie. Schalten Sie am besten das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen.  


Noch mehr Tipps zum Energie- und Stromsparen finden Sie auch bei der Verbraucherzentrale, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt unter dem Slogan „Deutschland macht’s effizient“ viele Tipps anschaulich dar.


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